Mercano, der Marsianer

Mercano, der Marsianer

Mercano el Marsiano (Argentinien 2002, 87 min)

Die Geschichte ist – grob vereinfacht – in etwa die: Mercano, ein Marsmensch, lebt eigentlich glücklich und zufrieden auf dem Mars. Doch eines Tages wird sein Marshund von einer außer Kontrolle geratenen Raumsonde von der Erde getroffen und ist auf der Stelle tot. Mercano fliegt zur Erde, um sich zu rächen. Doch sein Raumschiff geht zu Bruch, er landet in Buenos Aires. Dort, wo Verbrechen und Vergewaltigung an jeder Ecke an der Tagesordnung sind, wird er von niemandem beachtet, und er haust allein und einsam irgendwo in der Kanalisation. Er will zurück zum Mars, doch ohne Raumschiff ist das unmöglich – also programmiert er sich auf einem geklauten Computer eine vitruelle Realität, die aussieht wie seine Heimat. Er geht ins Internet und lernt so in seiner virtuellen Realität einen Jungen kennen – häßlich, fett, ohne Freunde. So, und jetzt wird es alles kompliziert: Dessen Vater ist der reichste Industrieboss der Welt. Mercano wird gekidnappt, sein Gehirn angezapft, eine riesige virtuelle Realität erschaffen, nach der alle Menschen süchtig werden, und so wird der Industrieboss noch reicher. Ein paar Hacker sind die einzigen, die nicht völlig dem Rausch verfallen. Schließlich gibt es den Riesenshowdown, und als alle gerettet scheinen, fliegt die ganze Welt in die Luft.

Text: pd, 05.12.2003

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