Signs – Zeichen

Titel: Signs – Zeichen
Originaltitel: Signs
Land/Jahr: USA, 2002
Format: keine Angabe
Länge: 106 min

 

Zusammenfassung:
Mystische Zeichen durch umgeknickte Halme tauchen im Maisfeld auf der Farm von Graham Hess, einem verwittwetem Pfarrer auf. Seine zwei Kinder glauben sehr schnell an Ausserirdische, doch er und sein Bruder vermuten anfänglich einen Scherz von ortsansässigen Jugendlichen. Doch Medienberichte im Fernsehen und das auffällige Verhalten seiner Hunde lassen sie dann doch Zweifeln und ihre Befürchtungen, es handle sich um einen Angriff von ausserirdischen Lebewesen verhärten sich bald. Die Zeichen in den Kornfeldern erweisen sich als Markierungen dieser und recht bald machen sie auch bekannschaft mit einem solchen. Nun beginnt ein Bangen um ihr Leben und das seiner Kinder.

Kommentar:
Der Film macht anfänglich einen recht soliden Eindruck. Mit gut geführter Kamera und richtig plazierten Schnitten zeigt der Film, dass seine Macher ihre Arbeit verstehen – was aber nicht über eine schlechte Story hinweghelfen kann. Die Charaktere sind keineswegs ausgereift und die Dialoge klingen gekünstelter als Sendungen eines TV-Shops. Der kleine Junge wird durch das Lesen eines einzigen Buches zum Experten im Thema Ausserirdische, die Tochter kann, ähnlich wie im Film „The Shipping News“ in ihren Träumen die Zukunft sehen und, zu guter letzt Mel Gibson, dessen Charakter die letzten Worte seiner Frau so verinnerlicht hat, dass sie ihnen im Angesicht eines Aliens das Leben retten: „Sehen, Er soll ihn weghauen“. Wer also Ansprüche an Filme hat, wird mit diesem Film mit Sicherheit nicht glücklich werden, doch wer sich gerne „Akte X“ anschaut wird hieran seine Freude haben: „Papa, da ist ein Monster vor meinem Fenster, kann ich ein Glas Wasser haben?“

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Regie & Buch: Shyamalan, M. Night

Darsteller: Gibson, Mel; Phoenix, Joaquin; Culkin, Rory; Breslin, Abigail; Shyamalan, M. Night

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Text: DZ (12.09.2002)