Shaolin Soccer
Shaolin Soccer
Siu lam juk kau (Hongkong 2001, 111 min, 35mm, 1:1.85)
„Shaolin Soccer“ ist das, was dabei herauskommt, wenn man Kung Fu mit Fußball mischt – ein Resultat das sich sehen lassen kann. Stephen Chows jüngster Film vereint komödiantische Übertreibung mit einer spannenden und oft dramatischen Handlung. Er erzählt uns die Geschichte vom Ex-Fußballer „Golden Leg“ Fung, der sich vor vielen Jahren im entscheidenden Spiel bestechen ließ und freiwillig das Tor verfehlte. Es folgte der Abstieg zur geknechteten Kreatur dessen, der ihm den „Dishonour“-Scheck überreichte: Hung, einst ebenfalls Fußballer und nun der Beckenbauer Hongkongs: Manager des unschlagbaren „Evil Team“. Als er Fung den lange versprochenen Trainerjob verweigert findet dieser endlich die Kraft sich vom einstigen „Förderer“ loszusagen. Auf seinem Weg durch Hongkong begegnet Fung nun „Mighty Steel Leg“ Sing (Stephen Chow), einem großen Kung-Fu-Meister. Da Kung-Fu heutzutage nicht mehr allzu gefragt ist, verdient sich Sing als Müllsammler sein Brot – wie auch alle seine Brüder nach dem Tod ihres Meisters irgendwo anders am unteren Ende der sozialen Schicht geendet sind. Mit seiner Idee Shaolin-Kung Fu mit Fußball zu kombinieren – nachdem andere Ideen wie etwa: Shaolin-Kung Fu und Gesang kläglich gescheitert sind – gibt Sing seinem Trainer und seinen Brüdern ihre Würde und ihren Kampfgeist wieder. Der neu gefundene Kampfgeist läßt das „Shaolin Team“ von Sieg zu Sieg eilen – bis sie im Finale auf das „Evil Team“ treffen.
Text: dw, 24.01.2002

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