3 # Berlinale – CLASSICS: DER MÜDE TOD – DESTINY

12 Feb

Fritz Lang Deutschland 1921

B: Thea von Harbou, Fritz Lang. K: Fritz Arno Wagner, Erich Nitzschmann, Hermann Saalfrank. K-Ass: Bruno Mondi, Bruno Timm. Bau: Walter Röhrig, Hermann Warm, Robert Herlth. S: Fritz Lang. D: Bernhard Goetzke, Lil Dagover, Walter Janssen, Max Adalbert, Wilhelm Diegelmann, Hans Sternberg, Carl Rückert. P: Decla-Bioscop AG, Berlin. Prod: Erich Pommer. DCP: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, Wiesbaden (Digital restaurierte Fassung 2016)

Neue Musikkomposition 2016: Cornelius Schwehr, im Auftrag von ZDF/ARTE. Filmrestaurierung: FWMS, Anke Wilkening Musikredaktion: Nina Goslar, ZDF/ARTE

 

 Der müde Tod | Destiny Land: DEU 1921 Regie: Fritz Lang Bildbeschreibung: Bernhard Goetzke, Lil Dagover Sektion: Berlinale Classics Quelle: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, Wiesbaden

Der müde Tod | Destiny
Land: DEU 1921
Regie: Fritz Lang
Bildbeschreibung: Bernhard Goetzke, Lil Dagover
Sektion: Berlinale Classics
Quelle: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, Wiesbaden

 

Der Tod zieht in die Stadt. Aber anders als bei Murnau, ist es nicht Nosferatu oder die Pest, die die Menschen fortan dahinrafft. Der personifizierte Tod (Bernhard Goetzke) ersteht ein Stück Land neben dem Friedhof und hier – in Form von Kerzenlichtern – erlischen die Lebenslichter unter seiner Aufsicht, um sie dann mit ins Reich der Toten zu nehmen. Als so ein junger Bräutigam (Walter Janssen) stirbt, versucht dessen junge Braut (Lil Dagover) alles, um ihn zurückzuholen.

Der Tod, der seiner Aufgabe selbst übrdrüssig geworden ist, geht einen Pakt mit ihr ein: Wenn sie es schafft, ein anderes Leben, das dem Tode bestimmt ist, zu retten, so erhält sie ihren Bräutigam zurück. In drei Kurzgeschichten oder -filmen hat die jeweils die Gelegenheit im Orient, in Italien und in China, ein zum Tode bestimmtes Leben zu retten…

„Der müde Tod. Ein Volkslied in sechs Versen“ ist eines der besten Stummfilmwerke des Regisseurs Fritz Lang. Er und seine damalige Partnerin und eine der wichtigsten Frauen in der Filmbranche in diesen Jahren, Thea von Harbou, schrieben gemeinsam das Buch zum Film. Die Nachwirkungen des Ersten Weltkriegs waren noch lange nicht aufgearbeitet und so kommt der Film als Allegorie des Überdrusses am Tod daher.

In diesem Jahr wurde der Film unter der Ägide der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung digital restauriert, auf Grundöage einer 35mm-Kopie. Das Museum of Modern Art, die Cinémathèque de Toulouse, Gosfilmofond of Russia, das Filmmuseum München, Národní filmový archiv und die Brüsseler Cinémathèque Royale, LʼImmagine Ritrovata waren beteiligt.

Eine ausführliche Kritik findet ihr auf kino-zeit.de

 

 

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