#2: Nippon Connection 2016 – Halbzeit

29 Mai

Anlässlich der Verleihung des diesjährigen Nippon Honor Awards für Kiyoshi Kurosawa meldeten die Veranstalter des mittlerweile weltweit größten Festivals für japanischen Film gleich zu Beginn ausverkauftes Haus. Im Anschluss an die Preisverleihung startete das Festival dann fulminant mit Kurosawas sensiblem Drama „Journey to the Shore“, für das der Filmemacher im letzten Jahr in der Sektion „Un Certain Regard“ in Cannes den Regiepreis erhalten hatte. Gleich am nächsten Festivaltag war dann Hochspannung angesagt, als Kurosawa mit „Creepy“ seinen aktuellen Thriller vorstellte: die Verfilmung eines preisgekrönten Mystery-Roman des japanischen Suspense-Spezialisten Yutaka Maekawa.

Und wer von Kurosawa, einem der momentan stärksten Vertreter des japanischen Kinos für spannende Stoffe, nicht genug kriegen konnte, bekam Donnerstag abend die Gelegenheit Kurosawas legendären Horror-Thriller „Cure“ aus dem Jahre 1997 im Deutschen Filmmuseum als 35mm-Kopie zu schauen.

Und quasi mit dem Halbzeitpfiff nahm am Donnerstagabend die Muku Ramen Lounge ihren Betrieb auf, in der bis zum Festivalende Original japanische Nudesuppe kredenzt wird.

Text: Robert Meßner (29.05.2016)

 

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