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Lisbon Story Regie&Buch: Wim Wenders Kamera: Lisa Rinzler Musik: Madredeus, Jürgen Knieper Darsteller: Rüdiger Vogler, Patrick Bauchau, Teresa Salgueiro, Ricardo Colares, Joel Ferreira, Vasco Sequeira, Manoel de Oliveira Produktion: D/Portugal, 95 Länge: 103 min. Fassung: 35 mm, OmU (dt., port.
Toningenieur Phillip Winter (RV) wird von Regisseur Friedrich Monroe (PB) per Postkarte aufgefordert, nach Lissabon zu kommen. Winter macht sich mit seinem Ton-Equipment auf den Weg quer durch Europa, wobei ihm einige komische Autopannen passieren. In Lissabons Altstadt findet er Friedrichs verlassene Wohnung mit dessen Handkurbelkamera. Den Nachbarskindern zeigt er Geräuschetricks. Unter der Bettdecke liest er in einem vorgefundenen Buch mit englischen Gedichten Fernando Pessoas das Sonett XXI: " Das blindgeborene Denken weiß vom Sehen.../ Wie soll der Tastsinn, selber unbefriedigt/ wahrere Sinne ganz verstehen können?" Auf Friedrich wartend und ihn suchend beginnt Winter, durch die Straßen Lissabons zu ziehen, um Töne für den Stummfilm Friedrichs aufzunehmen. Die Spaziergänge führen am alten Aquädukt, an der Praça da Figueira, am Anlegeplatz der Fähren und an der Brücke desFlusses Tejo vorbei. Er trifft auf die Musikgruppe Madredeus und ist von der Sängerin Teresa (TS) fasziniert. Wird Winter schließlich seinen Freund Friedrich finden? Text: Beate Förster Spieltermin:
| Donnerstag, 18.06.1998 20:00 Uhr, Hörsaal 2006 |
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