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Ghost Dog: The Way of the Samurai Regie&Buch: Jim Jarmusch Kamera: Robby Müller Musik: RZA (Wu-Tang Clan) Darsteller: Forest Whitacker, John Tormey, Cliff Gorman, Henry Silva, Isaach de Bankolé, Tricia Vessey, Victor Argo Produktion: USA, 1999 Länge: 116 min. Fassung: 35mm, OmU
"Ein Samurai schuldet seinem Herren unverbrüchliche Treue, gleich was passiert."
Dieser Grundsatz der japanischen Kriegerkaste stellt den Leitfaden für das Leben des afro-amerikanischen Profikillers Ghost Dog (Forest Whitaker) dar, der in einer selbstgebauten Hütte über den Dächern New Jerseys lebt und außer zu seinen Tauben, zu einem französischsprachigem Eisverkäufer (Isaach de Bankolé) und zu einem kleine Mädchen, mit dem er über japanische Bücher diskutiert, keinerlei freundschaftlichen Kontakte zu pflegen scheint. Sein Denken und Handeln bestimmt die fernöstliche Lebensphilosophie der Samurai. Jahre zuvor rettete der Gangster Louie (John Tormey) Ghost Dogs Leben und gemäß seinem Ehrenkodex fühlt dieser sich ihm lebenslang zu Dank schuldig und verpflichtet. Immer wieder führt er für seinen Retter sehr erfolgreich spezielle Aufträge aus – leise, präzise und gespenstisch geschickt. Alles läuft gut für ihn, bis eines Tages die Tochter des Mafiabosses Ray Vargo (Henry Silva) zur Zeugin eines der Verbrechen wird und dieser entscheidet, den mysteriösen Killer zu beseitigen. Doch der ist nicht so leicht zu fassen... Mit Ghost Dog: Der Weg des Samurai gelang Jarmusch ein Film, der neben der spannenden Story und dem exzellenten Soundtrack (RZA) vor allem von der ungewöhnlichen Mischung aus Samurai- und Mafiafilm profitiert. Zudem gibt es in der Hauptrolle einmal mehr einen brillanten Forest Whitacker zu bewundern, der mit seiner doch eher kräftigen 250-Pfund-Figur geschmeidig durch die Nacht gleitet...
Spieltermin:
| Donnerstag, 10.11.2005 19:30 Uhr, Hörsaal 2006 |
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