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Tatsächlich... LiebeOriginaltitel: Love Actually Regie&Buch: Richard Curtis Kamera: Michael Coulter Musik: Craig Armstrong Darsteller: Hugh Grant, Alan Rickman, Keira Knightley, Colin Firth, Emma Thompson, Liam Neeson, Laura Linney, Bill Nighy, Heike Makatsch Produktion: USA/UK, 2003 Länge: 135 min. Fassung: 35 mm, DF
Tatsächlich... Liebe ist eine Zusammenstellung vorweihnachtlicher Geschichten, die das Thema Liebe von allen möglichen Seiten beleuchten. Alles beginnt und endet auf dem Londoner Flughafen: Dazwischen vergehen die Wochen bis Weihnachten. Mehr als ein Dutzend Protagonisten treffen im Laufe eines besonders ereignisreichen Weihnachtsfestes aufeinander. Als roter Faden der Geschichte fungiert der Handlungsstrang um den einst bekannten, jetzt aber abgeschobenen Sänger Billy Mack (BN). Er versucht, mit einer schauderhaften weihnachtlichen Coverversion von "Love Is All Around" ein letztes Comeback zu schaffen. Harry (AR) ist ein Verlagsleiter der sich den Avancen einer seiner Angestellten (HM) nur schwer erwehren kann. Seine Frau Karen (ET) ist die Schwester des neuen britischen Premiers (HG) der es schwer hat sich in seinem neuen Amt zurechtzufinden und sich zu allem Überfluss noch in eines seiner Dienstmädchen verliebt. Der Autor Jamie (CF) verliebt sich in seine portugiesische Putzfrau, von deren Sprache er leider kein Wort versteht – sie umgekehrt nichts von seiner. Während Daniel (LN) um seine verstorbene Frau trauert, hat sich sein elfjähriger Stiefsohn Sam unsterblich in die Schulschönheit verliebt, sieht aber keine Möglichkeit, ihr näher zu kommen. Die Ereignisse in London nehmen ihren Lauf. Je näher Weihnachten rückt, desto mehr Ordnung bekommen die Dinge.
Zehn romantische Weihnachtsgeschichten, das klingt nach Durcheinander, aber Richard Curtis schafft es, die bewegenden Handlungsstränge gekonnt in Szene zu setzen, ohne dass jemals Langeweile oder Unverständnis aufkommt. Was den Film so besonders macht ist, dass einige Geschichten zwar nahe an der Kitschgrenze sind bzw. locker darüber hinaus gehen, dafür aber nicht krampfhaft überall ein happy end herbeigezaubert wird. Zur guten Stimmung trägt auch der brillante Soundtrack von Craig Armstrong bei, der mit sehr passenden Songs von Dido, den Sugababes und Norah Jones angereichtert ist. Und natürlich mit der Coverversion “Christmas Is All Around” von Billy Mack, die einen jedes Mal zum Schmunzeln bringt.
Text: Annick Goerens Spieltermin:
| Donnerstag, 13.12.2012 20:00 Uhr, Hörsaal 2006 |
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