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HausuOriginaltitel: ハウス Regie: Nobuhiko Ohbayashi Buch: Terry Chiho Katsura, Chigumi Ôbayashi Kamera: Yoshitaka Sakamoto Musik: Asei Kobayashi, Mickie Yoshino Darsteller: Kimiko Ikegami, Miki Jinbo, Kumiko Ohba Produktion: J, 1977 Länge: 88 min. Fassung: 35 mm, Jap. OmU
Ein Mädchen macht mit ihren Freundinnen Urlaub bei ihrer Tante. Das Haus der Tante entpuppt sich allerdings als Geisterhaus und die Mädchen verschwinden nacheinander. Nun gilt es für die restlichen Mädchen, das Rätsel um dieses Haus zu lösen.
What's wrong? Diese Story kennt man bereits aus so manchen Gruselfilmen, ist also wenig besonders. Was macht diesen Film dennoch so einzigartig? Er kommt aus Japan und das japanische Kino ist bekannt für seine mitunter extreme Absurdität. Dieser Film tut dieser Tradition keinen Abbruch. Für den westlichen Zuschauer ist Hausu zunächst ein Kulturschock. So beinhaltet er einen für Japan sehr spezifischen Humor und ein ungewohnt traditionsbewusstes Verhalten der Schauspieler wie beispielsweise extreme Höflichkeit. Der Film verwendet so gut wie alle Special-Effects, die in den 70ern möglich waren. Neben Stop-Motion oder gemalten Hintergründen setzen die Filmemacher auch Weichzeichner und Stilmittel wie z.B. Rückprojektionen ein. Dies verleiht dem Film einen einzigartigen und unwirklichen Look. Diese Unwirklichkeit wird durch den bewusst unpassenden Soundtrack noch verstärkt. Wer also einer anderen Filmkultur begegnen möchte, sollte sich diesen Streifen nicht entgehen lassen!
Text: Maarten Wissink Spieltermin:
| Mittwoch, 05.12.2012 20:00 Uhr, Hörsaal 2006 |
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