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Playing Against Time: A Film about Parkinson's Disease and Music Regie&Buch: Mike Dibb Produktion: GB, 2011 Länge: 80 min. Fassung: DVD, En. OV
Kann ein Mensch, der an der Parkinson-Krankheit im fortgeschrittenen Stadium leidet, noch Konzerte geben und einen strikten Tourplan einhalten? Gemeinsam mit einer Band auf der Bühne stehen, wenn kurz zuvor das Leiden noch jede Bewegung fast unmöglich werden ließ? Barbara Thompson beweist: Man kann. 1996 wurde bei der gefeierten Jazz-Saxophonistin Parkinson diagnostiziert. Doch obwohl die Erkrankung unaufhaltsam fortschreitet und für die Künstlerin und ihren Partner, den Schlagzeuger Jon Hiseman, viele Arztbesuche und die Auseinandersetzung mit den Vor- und Nachteilen diverser Behandlungsformen auf dem Programm stehen, bleibt doch die Musik das bestimmende Element in ihrem Leben: Als am Saxophon die Finger nicht so wollen, wie sie sollen, verlegt sich Barbara Thompson in dieser Zeit aufs Komponieren.
Der englische Filmemacher Mike Dibb zeichnet in Playing Against Time das einfühlsame Portrait eines Lebens mit Parkinson, das von der Krankheit mitbestimmt, aber nicht auf sie reduziert wird. Über fünf Jahre hinweg hat der Dokumentarfilmer Thompson und Hiseman mit der Kamera begleitet. So fügen sich Alltagsbeobachtungen, Konzertaufnahmen, Gespräche mit Ärzten und Begegnungen mit anderen Parkinson-Patienten zu einem Film, in dem die Krankheit immer ein Thema ist, aber genauso oft der Musik die Bühne überlassen muss – wie auch der Lebensfreude und dem Humor.
Text: Gunnar Grah Spieltermin:
| Dienstag, 11.12.2012 20:00 Uhr, Hörsaal 2006 |
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