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Dark HorseOriginaltitel: Voksne mennesker Regie&Buch: Dagur Kári Kamera: Manuel Alberto Claro Musik: slowbow Darsteller: Jakob Cedergren, Tilly Scott Pedersen, Nicolas Bro, Morten Suurballe, Nicolaj Kopernikus, Bodil Jørgensen Produktion: DK/IS, 2005 Länge: 104 min. Fassung: 35 mm, Dän. OmU
Daniel (JC) ist ein Tagträumer, der sein Geld damit verdient, Graffiti-Liebesbotschaften an die Hauswände Kopenhagens zu sprühen und sich beim Sozialamt gewitzt sein Arbeitslosengeld zu erschleichen. Zusammen mit seinem dicklichen Kumpel „Opa“ (NB), der sich gerade auf seine Schiedsrichter-Prüfung vorbereitet, lebt er unbeschwert in den Tag hinein. Sein zielloses Dasein hat schlagartig ein Ende, als die hübsche Bäckereiverkäuferin Franc (TSP) unvermittelt in sein Leben tritt.
Dagur Káris (Noi Albinoi) zweiter Langfilm ist eine lakonische und bisweilen höchst absurde Komödie um einen Kopenhagener Flaneur. Die Handlungskette ist nicht immer logisch, sondern eher fragmentarisch und assoziativ angelegt. Dadurch sowie durch die Schwarzweißaufnahmen erinnert der leicht surrealistische Film mitunter an Werke der Nouvelle Vague oder an die Independentfilme Jim Jarmuschs. Mit seiner träumerischen Leichtigkeit und den vielen poetischen Momenten wird die Lebenswelt der 20- bis 30-jährigen Großstädter zwischen Verantwortung und Rumhängertum jedoch auf äußerst sehenswerte Weise porträtiert.
Vorfilm: C4
R/B: Claus Drexel K: Axel Cosnefroy M: Arnaud de Buchy D: Philippe Herisson, Géraldine de Buchy, Odéon P: F 1996 V: 35 mm L: 4 Min.
An einem romantischen Strand versucht ein junger Mann, den richtigen Zeitpunkt für die Liebeserklärung an eine Freundin zu erwischen. Sie ist jedoch völlig in ihr Buch vertieft.
Text: Eva Notz Spieltermin:
| Donnerstag, 06.12.2012 20:00 Uhr, Hörsaal 2006 |
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