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RangoKooperation mit dem Carl-Schurz-Haus
Regie: Gore Verbinski Buch: John Logan Musik: Hans Zimmer Darsteller: Sprecher: David Nathan, Angela Wiederhut, Martin Semmelrogge, Michael Kessler Produktion: USA, 2011 Länge: 107 min. Fassung: 35 mm, DF
Rango handelt vom Stoff aus dem Legenden sind: ein vereinsamtes Chameleon (DN) findet sich, als sein Terrarium aus dem Heck eines fahrenden Autos fällt, in Mitten der amerikanischen Wüste wieder. Nach einigem Herumirren wird er schließlich von der schönen Leguandame Beans gefunden und in ihre Heimat, die Westernstadt Dirt, mitgenommen. Dort kommt das Chameleon als „nameless stranger“ in die Stadt, nimmt den Namen Rango an, und wird auf Grund seiner Aufschneiderei und einer ordentlichen Portion Glück prompt zum bewunderten Sheriff ernannt. Dumm nur, dass niemand Rango mitgeteilt hat, dass es in der Stadt gleich mehrere Probleme gibt: nicht nur wird der Ort von verschiedenen gesetzlosen Elementen terrorisiert, er leidet zudem unter einer mysteriösen Wasserknappheit, die die Existenz aller Bewohner bedroht. Unwillig muss Rango sich beiden Herausforderungen stellen, will er das Herz der schönen Beans gewinnen.
Der Film, der 2011 den Oscar als bester Animationsfilm gewann, spielt auf mehreren Ebenen mit diesem klassischen Western-Rahmen. Er ist nicht nur eine teils brüllend komische Komödie, die zwischen Slapstick und parodistischen Verweisen auf andere Filme wechselt, auch Genreclichés und -konventionen des Westerns, sowie reale Probleme des amerikanischen Westens werden immer wieder aufgegriffen. In einer kurzen Einführung wird Johannes Fehrle vom Englischen Seminar den Film in den Kontext des Westerngenres und der westamerikanischen Gesellschaft stellen.
Der Film wird in Kooperation mit dem Carl-Schurz-Haus und dem Centre Culturel Français gezeigt und ist Teil einer Veranstaltungs-Reihe, die sich mit dem Western zwischen amerikanischem Original und internationaler Brechung beschäftigt. Am 28.01.2013 wird es im Centre Culturel Français einen Workshop mit Alexander Sancho-Rauschel, M.A. und Dr. des. Johannes Fehrle geben. Zudem wird am 31.01.2013 Dr. Markus Raab (Esslingen) einen Vortrag mit Diskussion zu The Searchers von 1956 halten.
Vorfilm: Hessi James
R: Johannes Weiland B: Badesalz K: Johannes Weiland M: Thomas Mehlhorn P: D 2000 V: 35 mm, Hessische OV L: 6 Min.
High Noon in der Wüste Arizonas: Der Cowboy John G. G. Tucker ist ein gefürchteter Revolverheld. Doch es gibt immer einen, der schneller ist. Wenn auch nicht unbedingt mit dem Colt.
Text: Johannes Fehrle Spieltermin:
| Dienstag, 22.01.2013 20:00 Uhr, Hörsaal 2006 | | |