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Pina Regie&Buch: Wim Wenders Kamera: Hélène Louvart, Jörg Widmer Musik: Matthias Burkert Darsteller: Ensemble des Tanztheaters Wuppertal Pina Bausch Produktion: D/F/GB, 2011 Länge: 107 min. Fassung: 35 mm, 2D
„Tanzt, tanzt sonst sind wir verloren“ – Pina Bausch war eine Ausnahmechoreografin, für die es im Leben nichts Wichtigeres gab als ihre Arbeit. Ihr Theater war verspielt, komisch, tragisch und stets voller Überraschungen, die sich auch in dem oft ungewöhnlichen Bühnenbild zeigten. Wim Wenders wollte diese unmittelbare Energie in der künstlerischen Arbeit seiner langjährigen Freundin Pina in einem gemeinsamen Film einfangen. Doch erst mit den neuen Entwicklungen in der 3D-Technik konnte Wenders Bauschs innovatives Tanztheater nach seinen Vorstellungen auf die Kinoleinwand bringen. Pina Bausch starb leider 2009, so dass Sie am Film nicht mehr direkt mitwirken konnte. Die Stücke "Sacre du printemps" (1975), "Kontakthof" (1978), "Café Müller" (1978) und "Vollmond" (2006), die ausschnittsweise im Film gezeigt werden, wählte Bausch aber noch selbst aus. Durch die kraftvollen Interpretationen, oft an ungewöhnlichen Schauplätzen wie etwa auf aufgegebenen Industrieanlagen, sowie individuellen Erinnerungen der einzelnen Ensemblemitglieder des Tanztheaters Wuppertal und einigen Archivaufnahmen bekommt der Zuschauer intuitiv ein Gefühl für die Künstlerin und ihre Arbeit vermittelt, ohne dass irgendwelche biographische Informationen angeführt werden müssten.
Also lasst euch mit diesem mitreißenden, oscarnominierten Film, der auch in unserem 2D-Hörsaal zu begeistern vermag, in die Welt des Balletts der Pina Bausch entführen!
Text: Eva Notz Spieltermin:
| Montag, 30.04.2012 20:00 Uhr, Hörsaal 2006 | | |