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Wir über uns:
Der aka-Filmclub ist ein als gemeinnützig anerkannter Verein, in dem sich ca. 40 Studenten aller Fakultäten ehrenamtlich engagieren, um Studenten und Angestellten der Universität Freiburg Film-Kultur zu bieten. Diese besteht insbesondere aus dem seit 1957 betriebenen Semester-Kino-Programm, für das der "aka" 2008 mit dem Kinopreis des Kinematheksverbundes ausgezeichnet wurde. Neben ausgewählten Einzelfilmen werden Filmreihen zu verschiedensten Themen gezeigt, die oft in Kooperation mit anderen studentischen, universitären und sonstigen Gruppen organisiert werden. Vorträge, Einführungen und Regisseursbesuche runden das Programm ab.
Außerdem werden auch Filme gedreht und produziert - so entstanden bisher ca. 30 Kurz- und auch zwei Langfilme. Neue Film-interessierte Studenten sind immer herzlich willkommen, bei uns vorbeizuschauen! Ihr müsst weder Filmfreaks noch wandelnde Filmlexika sein. Wenn ihr Lust habt, Einblicke in den Bereich der kulturellen Film-Arbeit zu gewinnen, und Interesse daran habt, "hinter den Kulissen" mitzumachen, dann seid ihr bei uns genau richtig... auf bald - als Zuschauer oder als aktives aka-Mitglied!
Deutscher Kinemathekspreis 2008
Wir freuen uns außerordentlich, mitteilen zu können, dass der aka-Filmclub den Kinopreis 2008 des Kinematheksverbundes erhalten hat (Dritter Platz in der Kategorie für Städte mit 130.000-250.000 Einwohnern). Damit wurden das Programm des Filmclubs, seine Vielfalt, die Filmreihen, Programmhefte und Kooperationen mit anderen Einrichtungen prämiert und im bundesweiten Vergleich ausgezeichnet.
Die Begründung der Jury: "In Freiburg hat man nicht nur mit Eventkino im großen Stil Erfolg, sondern auch mit einer studentischen Initiative, die schon 50 Jahre alt ist und zuweilen eine sehr eigene Perspektive auf Filme wirft und Filmreihen thematisch sehr spezifisch eingrenzt, um den Blick zu schärfen. 35 ehrenamtliche Mitarbeiter bemühen sich semesterweise und systematisch um eine gute Kinokultur. Dabei spielen sowohl Filmgeschichte und -wissenschaft als auch aktuelle gesellschaftliche Themen eine große Rolle. Da gibt es Indien im Dokumentarfilm, den jungen orientalischen Film oder Argentinien neben dem Klimawandel und den Westernhelden, die in der Moderne angekommen sind, zu entdecken. Und nicht zuletzt werden sogar selbst Filme gedreht und aufgeführt. Herzlichen Glückwunsch und macht weiter so!"
Wir bedanken uns herzlich!
Häufig gestellte Fragen:
Hier beantworten wir Euch, was Ihr schon immer über den aka wissen wolltet, Euch aber noch nie
zu fragen trautet. Dazu gehören so wichtige Fragen wie:
Wo laufen Eure Filme?
Die Filme laufen im Kollegiengebäude II im Hörsaal 2006. Das KG II befindet sich am Platz der Alten Synagoge
direkt gegenüber vom Stadttheater:
Lage auf der open street map
Wie oft, wann und wo trefft Ihr Euch?
Während des Semesters treffen wir uns jeden ersten Montag im Monat (bzw. erster Montag nach Ferien/vorlesungsfreier Zeit) um 20 Uhr (oder nach Absprache) zur Vollversammlung in unserern Räumen in der Rheinstraße 12 in Freiburg (zwischen Rektorat und Institutsviertel).
Bei der Vollversammlung werden alle wichtigen Vereinsdinge geklärt und mögliche Arbeiten verteilt.
Die regelmäßige Teilnahme an diesen Sitzungen ist Voraussetzung für die Mitgliedschaft.
Wenn Ihr Fragen habt oder mitmachen wollt, könnt Ihr uns auch jederzeit vor oder nach der Vorführung
ansprechen.
An wen richtet sich euer Programm?
Laut unserer Satzung richten wir uns in erster Linie an Studenten und Mitarbeiter der Universitäten und Hochschulen,
aber auch an alle Personen, die in besonderer Weise an Film (-geschichte, -wissenschaft, etc.) interessiert sind bzw.
die ein besonderes Interesse an einer bestimmten Filmvorführung haben.
Wann öffnet die Abendkasse?
Die Abendkasse öffnet in der Regel eine halbe Stunde vor Filmbeginn. Bitte kommt frühzeitig,
da wir sonst nur mit Verspätung beginnen können. Die Karten können nicht vorbestellt werden.
Wieviel bezahlt man bei euch?
Eigentlich nicht viel, wenn man mehr als einmal zu uns kommt.
Der Eintritt zu allen Filmen beträgt 1,50 Euro. Die Mitgliedschaft im Filmclub ist Voraussetzung und kann an der Abendkasse erworben werden.
Bei Sonderveranstaltungen (z.B. ein Stummfilm mit Livemusik) kann es sein, daß wir einen höheren Eintritt nehmen müssen.
Vorträge sind in der Regel kostenlos.
Wie kann ich Mitglied werden?
Unsere Mitgliedsausweise sind direkt an der Abendkasse erhältlich und gelten für das ganze Semester.
Warum ist die Mitgliedschaft notwendig?
Die Eintrittsgelder benötigen wir, um die Filmmieten zu finanzieren;
die Mitgliedsbeiträge decken die übrigen Ausgaben für Programmheft, Vorträge, Instandhaltung etc.
Da wir als gemeinnützig anerkannt sind, könnt Ihr sicher sein,
daß die Mitgliedsbeiträge vollständig der Arbeit des Vereins und somit dem Filmprogramm zugute kommen.
Wer seid Ihr eigentlich?
Wir sind ca. 40 filmbegeisterte Studis aus nahezu allen Fachbereichen. Als Verein stehen wir
allen an Filmarbeit interessierten Studenten offen.
Wie seid Ihr organisiert?
Der aka ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein. Unser oberstes Entscheidungsgremium ist die Vollversammlung,
die während des Semesters jeden Monat einmal zusammenkommt. Daneben gibt es verschiedene Teams, die relativ frei arbeiten können. Solche Teams sind z.B. verantwortlich
für die Filmvorführungen (für jeden Wochentag gibt es ein anderes Team), das Plakatieren, die
Bibliothek, die Videothek, die Technik, das Programmheft, die Filmzeitschrift High Noon u.v.m.
Koordiniert wird das ganze durch den Vorstand und das Kassen-Team.
Wann wurde der aka gegründet?
Den aka gibt es bereits seit 1957. Er ist damit einer der ältesten studentischen
Filmclubs in Deutschland.
Den Jubiläums-Artikel aus unserem 100sten Programmheft findet man hier: 50. Jubiläum.
Der SWR-Hörfunk hat einen Beitrag über die Geschichte des akas gesendet, inklusive Interviews mit ehemaligen und aktuellen "akanauten".
Einen lesenswerten Artikel über die Entstehung von Filmclubs findet man bei Wikipedia/Filmclub.
Wie wählt Ihr die Filme aus?
Unser Programm gliedert sich im Wesentlichen in drei Bereiche
- Themen-Reihen:
Für eine Themen-Reihe erarbeitet das interessierte Mitglied ein Konzept, das sie/er dann bei der
Vollversammlung vorstellt. Willkommen sind immer auch Einführungen, Vorträge und Regisseursbesuche.
Steht das Konzept, wird durch Anfragen bei den Verleihern geklärt, ob
die gewünschten Filme erhältlich sind. Schließlich wird bei der letzten
Vollversammlung im Semester basisdemokratisch abgestimmt, welche
Reihen ins Programm genommen werden.
Wurde die eigene Reihe dazu erwählt, im nächsten Semester gezeigt zu werden, bleibt die
Arbeit, einen Artikel für das Programmheft zu schreiben, in dem die Zusammenstellung der
Reihe erläutert und die gezeigten Filme beschrieben werden.
Ziel dieses Reihenkonzeptes ist es, die Zuschauer auf interessante filmische Zusammenhänge hinzuweisen
oder das Werk eines Regisseurs oder Schauspielers zu präsentieren.
- Kooperationen:
Wir sind auch immer daran interessiert, in Kooperation mit studentischen Gruppen und anderen Initiativen und Instituten Filmreihen zu organisieren. Traditionell ist unsere Arbeit mit dem Carl-Schurz-Haus, die gleich mit der aka-Gründung 1957 begann. Willkommen sind aber auch immer an neue Ideen. Auch wenn wir leider oft nicht alle Vorschläge umsetzen können, da das Programm natürlich limitiert ist, meldet Euch gern, wenn Ihr Pläne habt!
- Einzelfilme:
Nicht jeder interessante Film läßt sich in eine Reihe pressen. Um auch solche Filme zeigen zu können,
kann jedes Mitglied bei der letzten Vollversammlung im Semester einen
Film für diesen Bereich vorstellen. Über die vorgeschlagen Filme wird daraufhin abgestimmt und
die Filme, die am meisten Stimmen bekommen haben, werden dann im nächsten Semester gezeigt.
Auch jedeR die/der einen Einzelfilm vorgeschlagen hat, schreibt den zugehörigen Artikel für das
Programmheft.
Was bedeutet die Angabe "35mm" bei vielen Filmen?
Traditionell gibt es im nicht-kommerziellen Filmbereich drei Formate: Bluray/DVD, 16mm und 35mm. Auf Grund der relativ schlechten Bildqualität versuchen wir DVD-Vorführungen möglichst zu vermeiden, doch leider sind manche Filme nur so erhältlich. Lieber auch als Bluray-Vorführungen sind uns die 'richtigen' Filmformate, der Nachfolger von Celluloid. 16mm-Filme sind früher am Weitesten verbreitet gewesen und wurden auch in Schulen oft eingesetzt; inzwischen ist es praktisch ausgestorben. Ähnlich ergeht es derzeit dem 35mm-Format, wie es die letzten 115 Jahre in professionellen Kinos verwendet wurde - und weiterhin im aka eingesetzt wird. Es kann eine deutlich besser Bildqualität als Blurays und die anderen Formate bieten. Bedroht ist es durch die zunehmende Digitalisierung von Kinos, die in den anderen Kinos in Freiburg fast vollständig durchgeführt ist: Filme werden immer mehr auf Festplatte verschickt und über spezielle Beamer projiziert. Dies ist jedoch mit immens hohen Investitionskosten verbunden, sowie mit einem Verlust des alten Kino- und Film-Charmes. Daher werden wir "35mm" noch lange treu bleiben.
Gibt es das Filmprogramm auch in Papierform?
Jeweils zum Anfang des Semesters erscheint das neue Programmheft mit Besprechungen der Filme, die
im Laufe des Semesters gezeigt werden. Das Programmheft wird in der ersten Woche vor den Mensen
verteilt. Ihr bekommt das Heft aber auch an der Abendkasse.
Macht Ihr auch was anderes als Filme vorführen?
Einmal im Jahr veranstalten wir ein Fest mit Disco, Non-Stop-Filmvorführungen und
Sektbar, das wegen seiner einzigartigen Kombination schon weit über die Stadtgrenzen
von Freiburg hinaus bekannt ist.
Außerdem drehen wir natürlich gerne Filme, so dass in unregelmäßigen Abständen auch eigene Filmproduktionen umgesetzt werden.
Was bietet der aka seinen aktiven Mitgliedern?
Wir haben im Laufe der Jahre eine ansehnliche Filmbibliothek und eine Videofilmsammlung von derzeit
knapp 2000 Filmen zusammengetragen, die jedem aktiven Mitglied zur Benutzung offenstehen. Bestandteil
der Bibliothek sind auch die gängigsten Filmzeitschriften:
Daneben gibt es die Möglichkeit, sich für diverse Filmfestivals zu
akkreditieren. So findet man jedes Jahr eine Delegation des aka bei den Festivals von Berlin, Cannes,
Locarno und Venedig. Aber auch bei unbekannteren Festivals wie dem Hamburger No-Budget-Festival, den Filmtagen
von Selb, den Würzburger Filmtagen oder bei den tschechischen Filmtagen in Písek trifft man das eine oder
andere aka-Mitglied.
Ich habe keine Ahnung von Film, würde mich aber für die Arbeit des aka interessieren
Die meisten Mitglieder haben bei ihrem Eintritt in den aka nicht viel über das Medium Film gewußt.
Um mehr darüber zu erfahren steht Euch unsere Bibliothek und unsere
Videothek sowie die gesammelte Erfahrung der anderen Mitglieder zur
Verfügung. Nach nur wenigen Monaten zählt man selbst zu den "Experten".
Ich habe nicht viel Zeit! Kann ich trotzdem bei Euch mitmachen?
Die meisten aka-Mitglieder sind nebenher duch ihr Studium gestresst. Viele haben auch noch
Jobs. Da versucht wird, die Arbeit durch Teams auf möglichst viele Schultern zu verteilen,
ist jedes neue Mitglied willkommen. Auch wenn man nur eine kleine Aufgabe übernimmt, haben die anderen weniger zu tun.
Das hört sich nach viel Arbeit an. Wo bleibt die Freizeit?
Daneben gehen wir natürlich auch selbst gerne ins Kino. Aus der Menge der Mitglieder findet sich immer jemand,
der mitgeht, auch wenn's mal was anderes als Kino sein soll.
Und schließlich: Zweimal im Jahr gibt's für alle Mitglieder ein berauschendes Fest...
rlich auch selbst gerne ins Kino. Aus der Menge der Mitglieder findet sich immer jemand,
der mitgeht, auch wenn's mal was anderes als Kino sein soll.
Und schlie
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